Die Beschäftigten der Rettungsdienste und der Feuerwehren arbeiten nicht nur bei Brandschutz / Brandbekämpfung oder der kritischen Erstversorgung von Patienten und deren Transport im Grenzbereich. In Zeiten steigender beruflicher Anforderungen, des Personalmangels und hoher Einsatzzahlen kollidieren Arbeitszeiten und Arbeitszeitmodelle immer wieder mit den Grenzen des Arbeitszeitgesetzes und dem Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Mit dieser Fachtagung möchten wir Impulse setzen, für Arbeitszeitmodelle im Sinne der Beschäftigten, für Vernetzung untereinander und für die Verbesserung der tariflichen Rahmenbedingungen in den Tarifrunden Öffentlicher Dienst. PDF
Einzelthemen
- Beteiligungsorientierte Arbeitszeitgestaltung in Rettungsdienst und Feuerwehr; Stefanie Mehring, TBS Bielefeld
- Umgang mit rechtlichen Spannungsfeldern: Ablehnung von Transporten, Ärztliche Leitung, NotSanG, Betäubungsmittelgabe; Guido C. Bischof, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Notfallsanitäter
- Arbeitnehmerhaftung und rechtliche Absicherung im beruflichen Alltag; Sven Gendreiko, GUV/Fakulta Region West
- Tarifliche Entwicklungen und Arbeitsbedingungen: Handlungsmöglichkeiten im Tarifkonflikt, Tarifpolitik DRK und Ausblick auf TVöD 2027; Frank Hutmacher, ver.di, stellvertretender Landesbezirksleiter Rheinland-Pfalz-Saarland / Tim Bergmann und Jan-Phillip Mehrhoff, ver.di OWL
Termin & Ort 02. November 2026, Denkwerk, 32051 Herford
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich.
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Wer im öffentlichen Dienst oder im privatisierten Sektor beschäftigt ist, braucht heute ein dickes Fell. Beleidigungen, Drohungen und tätliche Übergriffe sind für die Beschäftigten bei der Polizei, in Ordnungs- und Sozialämtern, in Jobcentern, Schulen und Krankenhäusern, in Bussen und Bahnen zum Alltag geworden. Und die Situation verschärft sich zunehmend. Bei der Konferenz „Zusammenhalten! Zusammen handeln!“ beleuchten wir das Thema „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen und privatisierten Sektor“ aus verschiedenen Perspektiven.
Die Veranstaltung dient der Weiterbildung sowie dem Dialog und der Vernetzung von Personal- und Betriebsräten, (öffentlichen) Arbeitgebern und Gewerkschaften. Alle Teilnehmer*innen sind herzlich eingeladen, eigene Erfahrungen einzubringen, mitzudiskutieren und so neue Impulse zu setzen. PDF
Programm
9 Uhr Einlass
9.30 Uhr Eröffnung mit Clea Stille, DGB-Regionsgeschäftsführerin in OWL
9:40 Uhr Grußwort, Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des DGB
10 Uhr Impulsreferat André Niewöhner, Präventionsnetzwerk #sicherimDienst, Polizeipräsidium Münster
10.45 Uhr World Café mit Kurzworkshops - Präventionsmöglichkeiten und Handlungsoptionen
- 1. Kampagne „sicher unterwegs“ der EVG
- 2. Präventionsnetzwerk #sicherimDienst
- 3. Gute Arbeit bei den kommunalen Ordnungsdiensten; ver.di Projekt (angefragt)
- 4. HateAid: Hilfe bei digitaler Gewalt und Online-Hass (angefragt)
- 5. Deeskalation - Ruhig bleiben, wenn’s ernst wird
13.45 Uhr Erfahrungsberichte aus Schule, Bahn, öffentlichem Dienst und weiteren Berufsfeldern
14.10 Uhr Vortrag Grundlagen und Prozessschritte der Gefährdungsbeurteilung; Stefan Chatziparaskewas, Fachanwalt für Arbeitsrecht
15 Uhr Abschluss und Feedback
Termin & Ort 19. November 2026, Großer Saal in der Ravensberger Spinnerei/VHS, Ravensberger Park 1, Bielefeld
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich.