Sie sind hier: Bildung unterwegs

Arbeit und Leben
im Kreis Herford
Kreishausstr. 6
32051 Herford
fon 05221. 276917 -7 / -8
fax 05221. 276917 -9
info@aul-herford.de

Bildung unterwegs

Bildung unterwegs zum Nachlesen

»Bildung unterwegs«, das sind Fahrten zu interessanten Orten und spannenden Menschen. Arbeit und Leben im Kreis Herford organisiert sie. Hier finden Sie alle Bildungsfahrten des Jahres zusammengefasst im pdf.format zum Anschauen oder Herunterladen.

Formular für Ihre Frage nutzen

Bei uns erhalten Sie mehr Informationen zu den einzelnen Fahrten. Setzen Sie sich mit uns in der Verbindung. Wir antworten, ganz wie Sie es wünschen, durch einen Telefonanruf oder per eMail. Informationsanfrage Bildung unterwegs

Falls Sie Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen sind, können Sie für die meisten Seminare beim Arbeitgeber einen Bildungsurlaub beantragen. Andere Bundesländer auf Anfrage.

Bildungsurlaub. Los gehts!

Bei Arbeit und Leben erhalten Sie auch mehr Informationen über den Bildungsurlaub. Er ermöglicht es Beschäftigten, sich bei fortgezahltem Arbeitsentgelt weiterzubilden. Der Anspruch auf Bildungsurlaub beträgt jährlich fünf Arbeitstage.

Alle Bildungsurlaube von Arbeit und Leben DGB/VHS im Kreis Herford sind nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungsgesetz NRW (AWBG) anerkannt. Nachdem Ihre Anmeldung bei uns eingegangen ist, erhalten Sie eine Bestätigung und die erforderlichen Anlagen, damit Sie den Bildungsurlaub beim Arbeitgeber beantragen können. ArbeitnehmerInnen in NRW müssen ihren Bildungsurlaub mindestens sechs Wochen vor Beginn dem Arbeitgeber schriftlich mitteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links

Anna Tüne. die im Verein ›Courage gegen Fremdenhass‹ mitarbeitet, setzt sich seit vielen Jahren mit der Widerstandsgeschichte des Dorfes Dieulefit auseinander, in dem sie selbst als Kind gelebt hat. Sie hat dazu eine Ausstellung konzipiert. Hier können Sie einen Zeitungsbeitrag nachlesen

Zu der Ausstellung ist ein Begleitbuch erschienen, es kann beim AJZ-Verlag bestellt werden.

Feen in Beauvallon: In der Reportage der Wochenzeitung ›Freitag‹ erfahren Sie einiges über die Widerstandsgeschichte von Dieulefit, hier in der Online-Ausgabe nachlesbar.

 

 

Bildung unterwegs 2017/18

Der spanische Bürgerkrieg - Erinnerung an die erste gewaltsame nationalsozialistische Machtdemonstration in Europa (8.-13.10.2017, Benissanet, Barcelona)

Foto: Gerda Taropio

Kaum ein Ereignis hatte einen so großen Einfluss auf den 2. Weltkrieg wie der zeitlich direkt vorangegangene „Spanische (Bürger-) Krieg“. Von Anfang an beteiligten sich europäische Länder an den sozialen, politischen und letzten Endes militärischen Konflikten in diesem Krieg. Das nationalsozialistische Deutschland und das faschistische Italien auf der einen, die Sowjetunion auf der anderen Seite intervenierten nicht nur mit Geld und Personal, sondern auch mit erheblichen militärischen Mitteln. Die Bombardierung der baskischen Stadt Guernika durch dieLegion Condor der deutschen Luftwaffe ist das bekannteste Beispiel dieser Intervention.

Weniger bekannt ist das Massaker der Legion Condor im Süden von Katalonien, in Cobrera d Ebre. In der Region um diese einzigartige Gedenkstätte sowie an verschiedenen Gedenk- und Erinnerungsorten in Barcelona werden wir der europäischen Geschichte nachspüren und Gelegenheit haben uns mit diesem Teil der Geschichte auch vor dem Hintergrund der Zukunft Europas.

Einige Programmpunkte

  • Historische Einführung: die Rolle des nationalsozialistischen Deutschlands im spanischen Bürgerkrieg
  • Erinnerungskultur im Film: Gespräch mit dem Filmregisseur und Autor Mario Pons
  • Die Gedenkstätte in Cobrera d'Ebre
  • Flugplatz der Legion Condor in La Stania

Kosten 650,- Euro im Doppelzimmer (Einzelzimmer 750,- Euro), inkl. Halbpension, Programm und Transporte vor Ort [70,- Euro Anzahlung bei Anmeldung]

Unterkunft  Unterkünfte in Benissanet und Barcelona

Termin 08.-13. Oktober 2017   

Die Fahrt ist ausgebucht, eine Anmeldung leider nicht mehr möglich.

Nach oben

Historische Aspekte von Flucht, Emigration und Integration (22.-28.10.2017, Sanary sur Mer, Marseille)

Der Hafen von Sanery sur Mer im Abendlicht.

Im Süden Frankreichs finden sich die Spuren zahlreicher bedeutender Exilschriftsteller zum Beispiel von Anna Seghers, Berthold Brecht, Lion und Martha Feuchtwanger. Viele von Ihnen suchten Exil vor der nationalsozialistischen Verfolgung unter anderem in Sanary sur Mer oder Marseille und Umgebung. nach der Besetzung Frankreichs wurden sie in Internierungs- und später auch in Deportationslager gebracht. Eines dieser Lager in der Nähe von Aix en Provence – Les Milles - ist heute zu einer nationalen Gedenk- und Erinnerungsstätte umgestaltet worden. In Sanary-sur mer und Umgebung führen thematisch orientierte Wanderungen zu den Wohnorten der Exilsuchenden. In Marseille werden wir aktuelle Aspekte der Integrations- und Einwanderungspolitik, der Stadtgeschichte und kulturellen Bedeutung und Neukonstruktion des „Melting pots“ Marseille erkunden.

Einige Programmpunkte

  • Wanderung in Sanary: „le parcours des Exilés“
  • Besichtigung der 2012 eröffneten Gedenkstätte im ehemaligen Internierungs- und Deportationslager Les Milles /Aix en Provence
  • Fahrt in die Calanques
  • Thematische Stadtführung Marseille „Fluchthafen Marseille“

 

Kosten  600,- Euro im Doppelzimmer (Einzelzimmer 700,- Euro), enthält Halbpension, Programm- und Transportkosten vor. Für die An- und Abreise sind wir gerne bei der Organisation von Fahrgemeinschaften behilflich.

Ort  Tagungshaus Le Centre Azur, Sanary sur Mer

Termin  22.-28. Oktober 2017           

Die Fahrt ist ausgebucht, eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

Nach oben

Warschau: gestern und heute (12.-17.03.2018)

Eines der letzten noch stehenden Häuser im ehemaligen Warschauer Ghetto. Foto: Fred Romero / CC BY 2.0.

Vor dem Zweiten Weltkrieg zählte Warschau zu den schönsten Metropolen Europas. Mit Beginn des Krieges erlebten Stadt und Bewohner Bombardierungen, Deportationen, die Errichtung des Ghettos und den Aufstand seiner Bewohner. Nach dem Aufstand der polnischen Widerstandsbewegung 1944 zerstörten die deutschen Besatzer die Stadt nahezu vollständig.  

In einer beeindruckenden Anstrengung wurde die zerstörte Stadt wieder aufgebaut. Die Altstadt ist bis heute die weltweit größte Rekonstruktion einer historischen Bebauung. Spätestens seit Aufnahme in die EU hat sich Warschau zu einer europäischen Metropole entwickelt. Als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum übt die Stadt große Anziehungskraft auf junge Menschen aus ganz Polen und Europa aus.

Im Rahmen von Stadtrundgängen, Museumsbesuchen und Gesprächen vor Ort werden wir in diesem Bildungsurlaub die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner erkunden. Wir spüren der NS-Herrschaft und deren Folgen für die polnische und jüdische Bevölkerung nach und diskutieren, wie sich derzeit die polnische Gesellschaft entwickelt und sich das Land seit dem Regierungswechsel Ende 2015 politisch verändert.

Einige Programmpunkte

  • Warschau als Hauptstadt: Geschichte und kulturelle Bedeutung einer Metropole
  • Rundgang durch das ehemalige Ghetto
  • Besichtigung der Altstadt
  • Warschau während der NS-Besatzung; Tragik des Warschauer Aufstands
  • Das jüdische Museum: Entstehung und Zerstörung der jüdischen Existenz in Warschau
  • Konflikte und aktuelle politische Situation in Polen / Vortrag von Holger Politt (Leiter des Regionalbüros der Rosa-Luxemburg-Stiftung Büro Warschau, angefragt)

Kosten 490,-€ im Doppelzimmer (Einzelzimmer: 570,-€), inklusive Halbpension, alle Stadtführungen, Rundfahrten und Museumsbesuche

Ort  IBIS Hotel Warszawa

Termin 12.-17. März 2018        Anmelden

 

 

Nach oben

Neu:    Wer sich für ein "Bildung unterwegs" Angebot anmeldet, ist verpflichtet, 70,- Euro des Seminarpreises anzuzahlen. Damit wird die Anmeldung verbindlich.